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- Ankündigung: Öffentliches Symposium - kostenfrei -

- Pressemitteilung 15.09.2016 Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina e.V. - Nationale Akademie der Wissenschaften -

Der Pinguin als Messstation:
Leopoldina-Symposium beleuchtet
Perspektiven der Erdbeobachtung durch Tiere

Leopoldina-Symposium
"Erdbeobachtung durch Tiere – Chancen und Perspektiven"
Freitag, 30. September 2016, 10:00 bis 16:45 Uhr
Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung
Alfred-Kowalke-Str. 17, 10315 Berlin Friedrichsfelde
Kostenfrei nach vorheriger Anmeldung.

Direkt zur Anmeldung - leopoldina.org
[ Das Leibniz-Institut direkt auf der freien Straßenkarte OpenStreetMaps ]

Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, beispielsweise mit Straßenbahn oder Bus - Haltestelle:
Am Tierpark / Alfred-Kowalke-Straße, ist bequem möglich. Stellplätze für das Rad sind direkt vor dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung.
Parkplätze für Kraftfahrzeuge in den Straßen um das Leibniz-Institut.

Halle (Saale), 15. September 2016 - Pinguine und See-Elefanten sammeln Messdaten im Meer, Vögel zeigen Wissenschaftlern die Ausbreitung von Infektionskrankheiten an, Huftierherden dienen als Indikatoren für den Zustand von Grasland-Ökosystemen. Die Erdbeobachtung durch Tiere verspricht vielfältige Möglichkeiten, das Gesundheits-
management zu verbessern, Ökosysteme zu erforschen und Naturkatastrophen früher zu erkennen. Welche Entwicklungen das Forschungsgebiet aktuell kennzeichnen und welche Perspektiven es bietet ist Thema des Leopoldina-Symposiums "Erdbeobachtung durch Tiere" in Berlin.

Mit den Fortschritten der Satelliten gestützten Technologien hat sich das Forschungs- und Anwendungsfeld "Erdbeobachtung durch Tiere" schnell weiterentwickelt. Immer kleinere Chips und Sensoren ermöglichen es den Forschern, immer mehr Tierarten per Telemetrie zu orten und Messwerte in Echtzeit auszuwerten. Bei dem Symposium in Berlin berichten Forscher unter anderem über "Vögel als Indikatoren für die Ausbreitung hochpathogener zoonotischer Krankheiten" (Timm Harder, Friedrich-Loeffler-Institut Riems), über "Meeresvögel als Umweltindikatoren für die Meeres- und Umweltforschung" (Petra Quillfeldt, Universität Gießen), über die "Veränderungen von Tierbewegungen durch globalen Wandel" (Thomas Müller, Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt am Main) und über "Fernerkundung: Beobachtungsinstrumente für den Naturschutz" (Aurélie Shapiro, World Wildlife Fund for Nature, Berlin).


Weitere Informationen:

Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) im Forschungsverbund Berlin e.V.: www.izw-berlin.de.

Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit: https://www.fli.de/de/.

Justus-Liebig-Universität Gießen: www.uni-giessen.de.

Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F): www.bik-f.de.

Die Stiftung "World Wide Fund For Nature" - WWF Deutschland: www.wwf.de.

Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina e.V.
- Nationale Akademie der Wissenschaften -

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- Veröffentlichung dieser Seite am 15. September 2016 -