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- Pressemitteilung Coordination gegen BAYER Gefahren e. V. (CBG) - 09.09.2016 -

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Aktive Bürgerinnen & Bürger vor dem Werktor am 09.09.2016.
Foto: © Coordination gegen BAYER Gefahren e. V. (CBG)

BAYERs MONSANTO Übernahme stoppen!

Protest vor BAYER-Werk in Leverkusen

Düsseldorf, 09. September 2016 - Erstmals seit vielen Jahren gab es direkt vor dem zentralen BAYER-Werk am Tor 1 in Leverkusen Proteste. GegnerInnen der geplanten BAYER-MONSANTO-Fusion hatten sich vergangenen Donnerstag versammelt. Mit einer Kundgebung wandten sie sich an die Arbeiter des Werks, Passanten und an die anwesende Presse.

Das Bündnis aus Umweltgewerkschaft, Coordination gegen BAYER-Gefahren sowie weiteren Organisationen und Einzelpersonen warnte Entlassungen und einer Steigerung des Arbeitsdrucks durch die drohende Übernahme. "Allein im Pharmabereich haben die 15 größten Fusionen der vergangenen 15 Jahre 500.000 Menschen auf die Straßen gesetzt." so Toni Michelmann von der Coordination gegen BAYER-Gefahren. Angesichts solcher Zahlen scheinen die Arbeitsplatzgarantien, die von Betriebsrat und Management in Aussicht gestellt werden, äußerst unglaubwürdig. Michelmann erläuterte weiter, dass ein Großteil der viel beschworenen profitablen "Synergieeffekte" auf diese Weise zustande kommen.

Zentrales Anliegen der Kundgebung war es auch, auf die gemeinsamen Anliegen der Menschen in und außerhalb des Werkes aufmerksam zu machen. Das Verschwinden der Artenvielfalt, das Bienensterben und eine mit Glyphosat kontaminierte Bevölkerung in Deutschland wären längst deutliche Warn-Signale, die ein "weiter wie bisher" im Agro-Business zu einer gefährlichen Option machten, mahnte eine Teilnehmerin. Die Ernährung der Menschheit könne auf diese Weise nicht sichergestellt werden, sondern würde im Gegenteil gefährdet.

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren vertritt deshalb die Position, dass dauerhafter Umweltschutz, eine sichere Ernährung und sichere Arbeitsplätze für jeden nur in einer Gesellschaft realisiert werden können, die nicht auf Profite ausgerichtet ist.

Weitere Informationen zum MONSANTO-Deal - cbgnetwork.org, im Internetangebot von CBG.

Kölner Stadtanzeiger / Leverkusener Anzeiger am 09.09.2016: "Monsanto-Übernahme - Protest vor den Toren des Bayer-Konzerns"

Konzern-Kritik vor dem Aus! Hilfe gesucht!

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren ist ein internationales Selbsthilfe-Netzwerk. Wir sind in einzigartiger Weise seit 1978 aktiv gegen Konzern-Macht. Dabei arbeiten wir weitgehend ehrenamtlich und erhalten keinerlei offizielle Förderung. Wir sind auf Spenden und Förderbeiträge angewiesen. Derzeit kämpfen wir um unsere Existenz. Um trotz Finanzkrise und sinkender Reallohneinkommen zu überstehen, brauchen wir 500 neue Fördermitglieder. Und natürlich auch Spenden. Wenn Sie schon reagiert haben, dann bedanken wir uns ganz herzlich. Seit 2013 sind bereits 400 neue Mitglieder zu uns gestoßen und viele haben ihre Beiträge erhöht.
Doch noch reicht es nicht und wir müssen weiterhin um Hilfe bitten.

Direkt zu "Online Spenden", mit Bankverbindung und weiteren Informationen
- Coordination gegen BAYER-Gefahren e. V. - cbgnetwork.org


Über Coordination gegen BAYER-Gefahren e. V. (CBG)

Die Coordination gegen Bayer-Gefahren ist ein internationales Selbsthilfe-Netzwerk, das sich für Umweltschutz und soziale Anliegen einsetzt und dabei insbesondere den multinational tätigen Konzern Bayer weltweit unter Beobachtung und kritische Begleitung stellt. Die CBG entwickelte sich seit 1978 aus einer deutschen Bürgerinitiative und vernetzte sich zunächst deutschlandweit, seit Anfang der 1980er-Jahre auch international. 1983 wurde der deutsche Verein Coordination gegen Bayer-Gefahren e. V. gegründet, der als Trägerverein des Netzwerks fungiert.
Direkt zu CBG: Massentierhaltung - Für eine antibiotikafreie Tierzucht, mit weiterführende Verbindungen im Thema.

Multilinguale Internetpräsenz Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG): www.cbgnetwork.org
- Startseite in Deutsch.

Weitere Informationen hier im Archiv:
06.09.2016 - GEMEINSAMER OFFENER BRIEF an Christian Schmidt (CSU), Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft,
von CBG und anderen Organisationen.

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- Veröffentlichung dieser Seite am 13. September 2016 -