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- Pressemitteilung Reporter ohne Grenzen (ROG) -

Schriftlogo schwarzer Schrift auf weissem Grund: REPORTER - OHNE GRENZEN; darunter weiße Schrift auf rotem Grund: FÜR INFORMATIONSFREIHEIT

Reporter ohne Grenzen:
Petition gegen neues BND-Gesetz unterstützen!

Foto Querformat: Ein großes, wetterfestes Schild, hellgrau mit Schwarzen Lettern, an einem Maschendrahtzaun vor einer Backsteinmauer. Die etwa dreieinhalb Meter hohe Mauer ist oben zudem mit sehr bedrohlich spitzen, und eng aneinander stehenden, aufrecht in den Himmel ragenden langen verzinkten Eisenstäben gesichert. Hinter der Mauer ist ein Teil des riesigen, mehrgeschossigen Gebäudekomplexes des BND-Neubaus mit unzähligen Fenstern in streng-steif wirkenden rechteckigen Ordnung. Der Text auf dem Schild in Englisch, Russisch, Französisch und Deutsch: SIE VERLASSEN DEN DEMOKRATISCHEN SEKTOR; neben dem Schild, gleichsam aussen am Zaun, hängt ein grafisches Portrait von Edward Snowden mit dem dominanten Text: ASYL, sowie weiter rechts daneben, ein rotes Plakat mit Text und Grafik. Grafik: Zwei Hände, in der für die Bundeskanzlerin Angela Merkel typischen Pose: Finger dezent gespreizt, Daumen oben, die Fingerspitzen berühren sich geradeso. Man stelle sich hier nun die nicht vorhandenen, in Hüfthöhe, absolut symmetrisch leicht nach unten weisenden Unterarme vor: Alles in allem, einer fernöstlichen Meditationshaltung nicht unähnlich; dominanter Text über der Grafik: MUTTI IS WACHING YOU.

Bildbeschreibung: Vor der Mauer um den Gebäudekomplex
vom BND-Neubau in Berlin, ein Schild einer Aktion von:
CAMPACT - DIGITALCOURAGE - DVD - FIFF - u. a. .
Foto vom 05.09.2015: © Reporter ohne Grenzen (ROG)

Berlin, 04. August 2016 - PETITION: jetzt unterzeichnen und ausländische Journalisten vor Überwachung schützen!

Wir fordern den Deutschen Bundestag auf, den Entwurf des BNDDer Bundesnachrichtendienst (BND), mit Sitz in Pullach im Isartal und Berlin, ist neben dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und dem Amt für den Militärischen Abschirmdienst (MAD) einer der drei deutschen Nachrichtendienste des Bundes und als einziger deutscher Nachrichtendienst zuständig für die Auslandsaufklärung, der Bundesrepublik Deutschland.-Gesetzes umgehend zu überarbeiten und ausländische Journalisten vor Überwachung zu schützen. Zahlreiche nationale und internationale Menschenrechtsorganisationen und Verbände unterstützen uns dabei.

Laut dem Gesetzesentwurf soll der Bundesnachrichtendienst ausdrücklich das Recht erhalten, ausländische Journalisten außerhalb der EU praktisch schrankenlos zu überwachen, wenn dies den politischen Interessen Deutschlands dienen könnte.

Wir halten die globale Massenüberwachung des BND für einen Verstoß gegen die Menschenrechte und sehen in der Überwachung von Journalisten einen schwerwiegenden Eingriff in die Pressefreiheit.

Deshalb fordern wir den Deutschen Bundestag auf, in den bevorstehenden parlamentarischen Beratungen den Schutz von allen Journalisten vor Überwachung in den Gesetzestext aufzunehmen.

Unterstützen auch Sie unsere Forderung und unterzeichnen Sie mit wenigen Klicks unsere Petition! Im September werden wir die Petition den Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und SPD überreichen.

Jede Stimme zählt - handeln Sie jetzt!

Stand: 26.09.2016 21:55 Uhr: 7.015 UnterzeicherInnen - Ziel: 10.000 Unterschriften

Link dito zur PETITION & weiteren Informationen:
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/mitmachen/petition-bnd-de/


Die PETITION wird u. a. von den nachfolgenden Organisationen unterstützt:

DJV Deutscher Journalisten Verband: https://djv.de
dju. Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union: https://dju.verdi.de
FREELENS Verein der Fotojournalistinnen und Fotojournalisten e.V.: https://freelens.com
n-ost border crossing journalism: www.n-ost.org
European Centre for Press and Media Freedom (ECPMF): https://ecpmf.eu
Europäische Journalisten Föderation (EJF): www.europeanjournalists.org/de
nr netzwerk recherche: https://netzwerkrecherche.org
journalistinnenbund: https://journalistinnen.de
WELTREPORTER.NET: www.weltreporter.net
AMNESTY INTERNATIONAL: www.amnesty.de

Foto Querformat: Auf der Fahrbahn, vor am Straßenrand geparkten Pkws, stehen in einer Reihe nebeneinander sichtbar neun Menschen. Sie halten gemeinsam eine aus grauem Karton ausgeschnittene, etwa 40 Zentimeter hohe, zumeist vor dem Oberkörper gehaltene, über die Bildränder hinausgehende Kette. Bei einigen lehnen an den Beinen Weisse Schilder mit dem ROG-Logo, zudem mit dem Text: Keine Freiheit ohne Pressefreiheit. In der Bildmitte halten eine Frau und ein Mann zusätzlich ein rotes Stoffbanner mit Text in Weiss: Humanistische Union - Bürgerrechtsorganisation seit 1961 - Landesverband Berlin-Brandenburg; hinter den Autos ist ein hoher, verwitterter hölzerner Bauzaun; dahinter sind die oberen Etagen von zwei großen Bürogebäuden zu sehen; vor einem ist über den Zaun hinweg ein sehr großes, dunkelblaues Hinweisschild zum Bauvorhaben sichtbar, mit eigens fünf Scheinwerfern darüber. Der weisse Text klärt über den Bauherren, Architekten etc. auf. Zentral in der Mitte ist eine sehr große, farbige Zeichnung des im Bau befindlichen Objektes. Der Text, der beinahe die ganze Schildbreite einnehmende Überschrift dieser Bautafel ist in der Bildbeschreibung.

Bildbeschreibung: Aktive Bürgerinnen & Bürger bei der ROG-Demonstration
"BND an die Kette legen", am 05. September 2015 in Berlin vor dem Bauzaun
" NEUBAU DER ZENTRALE des BUNDESNACHRICHTENDIENSTES "
ROG-Archiv: "BND an die Kette legen" Pressemitteilung 05.09.2015
Foto: © Reporter ohne Grenzen (ROG)

Reporter ohne Grenzen:
Petition gegen neues BND-Gesetz unterstützen !

Schriftlogo: REPORTER - OHNE GRENZEN dto.

Über Reporter ohne Grenzen (ROG):

"Reporter ohne Grenzen: Recherchieren, Anklagen, Unterstützen"
Reporter ohne Grenzen dokumentiert Verstöße gegen die Presse- und Informationsfreiheit weltweit und alarmiert die Öffentlichkeit, wenn Journalisten und deren Mitarbeiter in Gefahr sind. Wir setzen uns für mehr Sicherheit und besseren Schutz von Journalisten ein. Wir kämpfen online wie offline gegen Zensur, gegen den Einsatz sowie den Export von Zensur-Software und gegen restriktive Mediengesetze.
... direkt bei ROG weiterlesen: "Unsere Arbeit".

"20 Jahre Reporter ohne Grenzen, Deutschland"
Der Tod des Reporters Egon Scotland im jugoslawischen Bürgerkrieg führte der deutschen Öffentlichkeit 1991 die Gefahren für Kriegsreporter vor Augen. Die Zeit war reif für eine deutsche Sektion der 1985 in Frankreich gegründeten Organisation Reporters sans frontières, die ihre Aktivitäten internationalisieren wollte. 2014 jährt sich die Gründung von Reporter ohne Grenzen zum 20. Mal – Anlass für einen Rückblick auf die Menschen und Themen, die im Laufe der Jahre die Arbeit der Organisation bestimmt haben.
... direkt bei ROG weiterlesen: "Chronik".

Ein Eckpunkt der dokumentarischen Arbeit von Reporter ohne Grenzen ist die jährliche Herausgabe vom JAHRESBERICHT, auch als PDF-Datei - ROG: Übersichtsseite, mit detailierter, nach Ländern gegliederten Darstellung der Getöteten, Inhaftierten und Verschollenen — Journalistinnen & Journalisten und anderen MedienarbeiterInnen.

Auf der übersichtlich gestalteten Startseite findet sich u. a. ein BAROMETER. Dort werden aktuell folgende Kenngrößen im globalen Bezug dargestellt:
Journalisten getötet - Medienassistenten geötet - Online-Aktivisten und Bürgerjournalisten getötet - Journalisten in Haft - Online-Aktivisten und Bürgerjournalisten in Haft. Zudem auf der Startseite: Aktuelle Meldungen mit Informationen aus aller Welt sowie die oberbegrifflichen Rubriken: LÄNDER - THEMEN - HILFE & SCHUTZ - MITMACHEN - SPENDEN - ÜBER UNS, mit vielschichtigen, weiteren Verbindungen, sowie Hotlines HILFE FÜR JOURNALISTEN in Not.

Die Startseite von Reporter ohne Grenzen e. V.: https://reporter-ohne-grenzen.de.

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- Veröffentlichung dieser Seite am 06. August 2016 -